Wetterradar Valluga wird wieder Daten liefern! | Pressekonferenz

Für ein Mehr an Sicherheit: Wetterradar Valluga wird wieder Daten liefern

Sie befindet sich auf knapp 3.000 Metern Seehöhe und ist das einzige Wetter-Messinstrument, mit dem die Niederschlagssituation in der umliegenden Atmosphäre dreidimensional und in hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung erfasst wird: die Wetterstation Valluga in den westlichen Lechtaler Alpen. Auf dem höchsten Berggipfel im Arlberggebiet befindet sie sich direkt an der Grenze zwischen den zwei Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Nach einem Blitzeinschlag im Jahr 2017 musste ihr Betrieb eingestellt werden. Die Daten werden jedoch vor allem die Prognosegenauigkeit von Niederschlagsereignissen im Westen Österreichs dringend benötigt. Durch die Initiativen von Bund und Ländern kann der Betrieb künftig nun wiederaufgenommen werden – das Wetterradar Valluga soll für Wettermodelle wieder hochaussagekräftige Daten liefern, mit denen Wetterentwicklungen noch präziser vorhergesagt werden können. Heute, Freitag, präsentierten Finanzminister Magnus Brunner, Wissenschaftsminister Martin Polaschek, Tirols LH Anton Mattle und Vorarlbergs LH Markus Wallner am Fuße der Gebirgskette in St. Anton das Vorhaben. Paktiert wurde das gemeinsame Vorhaben auch schriftlich in Form einer gemeinsamen Absichtserklärung, womit die gemeinsame Wiedererrichtung und der Betrieb sichergestellt werden soll. Die Wiederinbetriebnahme wird mit Herbst 2026 avisiert. Noch im heurigen Frühjahr wird mit den Vorbereitungen gestartet.

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